Ein Leben auf freien Füßen? (Teil2)

Füße im Schnee

Hallo, ich hoffe seit dem letzten Blog-Beitrag hast du deinen Füßen etwas Freiheit gegönnt.

In diesem Blog-Beitrag erfährst du weitere Vorteile des Barfußgehens. Die Vorteile des letzten Beitrag kurz zusammengefasst: Barfußgehen fördert den Aufbau der Fußmuskulatur, stärkt die Faszien und kräftigt die Knochen. Es verbessert die Gangsicherheit und erhöht somit die Selbstständigkeit im Alltag und die Lebensqualität.

3. Wie aus der Fußreflexzonentherapie bekannt ist, besitzt der Fuß zahlreiche Zonen, die auf die Organe des Körpers wirken. Dank des Barfußgehens werden diese Zonen stimuliert und können sich positiv auf die verschiedensten Organe, wie beispielsweise Herz, Magen, aber auch Schulter oder Nacken auswirken. Barfußgehen ist also eine Art Ganzkörpermassage.

4. Barfußgehen stimuliert zudem unser Immunsystem. Die Angst vor einer Erkältung durch unbeschuhtes Gehen ist meistens unberechtigt. Das Gegenteil ist der Fall, denn bereits der bekannte „Wasserdoktor“ Sebastian Kneipp empfahl zur Stärkung des Immunsystems einen Spaziergang im Morgentau, Gehen im Schnee oder Wassertreten im kalten Nass. Kneipps Motto: „Abhärtung beginnt mit Barfußgehen“.

Füße im Schnee
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Füße im Schnee

5. Barfußgehen ist sowohl über die Temperatur als auch über die gezielte Bewegung ein nahezu perfektes Gefäßtraining. Durch das Barfußgehen wird die Wadenpumpe vermehrt aktiviert, was sich positiv auf den Blutrückstrom zum Herzen (Venensystem) auswirkt. Nicht nur anatomisch auch physiologisch eng verbunden mit dem Herz-Kreislaufsystem ist das Lymphsystem. Probleme des Lymphsystems, wie unter anderem geschwollene Knöchel, sind häufig verbreitet. Das Barfußgehen fördert u.a. auch den Abtransport der Lymphe. Vor allem der sogenannte „Lymphsee“ nach Emil Vodder, dem Erfinder der Manuellen Lymphdrainage, wird durch Barfußgehen und einer natürlichen Gangart stimuliert.

6. Neben all diesen körperlichen Effekten hat das Barfußgehen auch auf die Psyche eine Einfluss. So wird den Barfußgehern eine erhöhte Naturverbundenheit attestiert. Dies ging unter dem Begriff „Earthing“ in die Literatur ein. Unter anderem bedeutet dies, dass wir in einer sehr kopflastigen Welt leben, wo das Nach-Denken wichtiger ist als das Nach-Sinnen. Daher werden in der heutigen Zeit die Füße als „Stiefkinder des eigenen Körpers“ behandelt. Sind sie doch anatomisch weit von unserem Kopf und dem Rationalem entfernt. Über das Barfußgehen sind wir wieder „geerdet“ und können zu einer natürlichen Lebensweise (zurück)gelangen.

Es gibt selbstverständlich noch zahlreiche weitere Vorteile des Barfußgehens, doch an dieser Stelle soll der Überblick erst einmal ausreichen. Bevor du nun mit dem Barfußgehen beginnst, empfehle ich dir, wie bereits im letzten Beitrag, Rücksprache mit einem Therapeuten für Fußgesundheit zu halten. Nur so kannst du gewährleisten, dass du optimale Resultate erzielen kannst.

Im nächsten Blog-Beitrag kannst du dich wieder auf interessante Fakten rund um das Thema Fußgesundheit freuen. Dann kann ich dir bereits berichten, wie sich unsere neu produzierten Trainingsgeräte für Fußgesundheit in der Praxis bewähren.

Bis dahin mein Ratschlag für dich:

Gönne dir ab und zu ein Leben auf freien Füßen – egal zu welcher Jahreszeit!

Matthias Engel

 

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